Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und beeinflussen sich gegenseitig. Normalerweise stehen sie in ausgewogener Balance zueinander. Ist ein Teil negativen Einflüssen unterworfen, hat das Auswirkungen auf den ganzen Menschen.
Körperliche Beschwerden beispielsweise können zur Beeinträchtigung des psychischen Befindens führen und wirken über das Nervensystem zurück auf den Bewegungsapparat. Nach einer gewissen Zeit kann es dann zu chronischen Beschwerden kommen.

Diesen negativen Regelkreis können wir mit unserem ganzheitlichen Therapieangebot lösen.

Ergotherapeutischen Grundlagen

In den sensomotorisch-perzeptiven und motorisch-funktionellen Therapien werden gezielt bestimmte Körperfunktionen trainiert. Diese Behandlungen tragen zur Verbesserung der Koordination durch bewusste Körperwahrnehmung bei. Die häufig im Vordergrund stehende Bewegungsstörung können wir ebenfalls durch manuelle Behandlungstechniken mindern. Parallel werden durch psychisch-funktionelle Behandlungseinheiten Schmerz-, Krankheits- und Stressbewältigung geschult.
Wir möchten auf diese Weise dazu beitragen, dass die jedem Menschen innewohnende körperliche und geistige Kompetenz gefördert und gestärkt wird.

Ablauf

Zu Beginn jeder Therapie führen wir eine umfangreiche Befunderhebung durch. Diese wird durch ein ausführliches Gespräch komplettiert. Anschließend entwickeln wir für jeden Patienten einen ganzheitlichen und individuellen Therapieplan sowie eine entsprechende Behandlungsmethode. Hierbei stehen die Bedürfnisse des Patienten, seine Lebensqualität und seine Autonomie (Selbständigkeit) im Vordergrund. Zur optimalen Behandlung werden dem Patienten die Therapieinhalte genau erläutert, damit er lernt warum etwas wichtig ist und die Therapieziele werden mit dem Patienten gemeinsam erarbeitet.

Weiterhin beziehen wir, wenn möglich Angehörige mit in die Behandlung ein um in der Therapie erarbeitete Übungsabläufe zu intensivieren.

Dies geschieht u.a. bei folgenden Erkrankungen bzw. Ereignissen

– Multiple Sklerose
– Schädel-Hirn-Trauma
– Morbus Parkinson
– Sensibilitätsstörungen
– Rheumatische Erkrankungen
– Wach-Koma
– Karparltunnelsyndrom
– psychischen Erkrankungen
– psychosomatischen Erkrankungen
– Schlaganfall
– Hirnblutung
– Verletzungen & Lähmungen der Extremitäten
– Zustand nach Gehirn Operationen (z.B. Tumore)
– Nervenschädigungen
– Morbus Sudek

und nach folgenden Behandlungskonzepten:

– Bobath
– Kisesio-Taping
– PNF
– Affolter
– M.Frostig
– Gestaltungstherapie
– Psychomotorik
– Gesprächstherapie n. Rogers
– Entspannungsmöglichkeiten
– computerunterstütztes Hirnleistungs- und neuropsychologisches Training.

Innerhalb des Therapieverlaufs finden, parallel zu den Behandlungseinheiten im wieder aktuelle Befunderhebungen statt. Diese gewährleisten, dass die Therapieinhalte kontinuierlich den Bedürfnissen des Patienten angepasst werden um so schnell als möglich die Therapieziele zu erreichen.

Weitere Informationen

Multiple Sklerose
Neurologische Rehabilitation